FAQ Schnarchschienen

7. Was ist eine intraorale Protrusionsschiene („Schnarchschiene“, „Anti-Schnarchschiene“) und was kann sie leisten?

Mit intraoralen Protrusionsschienen wird der Unterkiefer in eine vordere oder vorgeschobene Position gestellt (=Protrusion) und dort während des Schlafes gehalten. Dadurch wird in sehr vielen Fällen der hintere Zungenraum im Rachen frei und während der Atmung offen gehalten. Dies wirkt der nächtlichen Muskelerschlaffung und einer anatomisch bedingten Raumeinengung im Rachen und damit der Schlafapnoe entgegen.
Die Schienen werden über die Zähne  in einem oder beiden Kiefern gehalten.
Voraussetzung für eine Schienentherapie ist also eine ausreichende Zahl gesunder Zähne und /oder Implantate. Auf diese Weise werden Atempausen deutlich reduziert oder vollständig beseitigt.
Liegen keine besonderen Faktoren aus dem HNO-Bereich vor, kann auch eine deutliche Reduktion von Schnarchgeräuschen erreicht werden. Das bezieht sich auf die Häufigkeit UND auf die Lautstärke eines Restschnarchens.
Die Therapie mit intraoralen Protrusionsschienen sollte möglichst ein darauf spezialisierter Zahnarzt nach eingehender Diagnostik vornehmen. Sie sollten IMMER nach individuellen Abformungen der Kiefer und von einem hierfür spezialisierten Dentallabor individuell gefertigt werden. Die korrekte Schienenauswahl erfordert Erfahrung und ein gutes Zusammenspiel zwischen Zahnarzt und Zahntechnikermeister. Nur dann kann man Schienen erwarten, die nicht nur wirken, sondern auch vom Patienten gut toleriert werden und in der Langzeitanwendung nebenwirkungsarm sind.

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